Was versteht man unter infrastrukturellem Facility Management?
Ein gut strukturiertes sowie gewissenhaftes Facility Management ist unentbehrlich, wenn es um den Werterhalt von Immobilien geht. Das Facility Management setzt sich aus verschiedenen Disziplinen zusammen, einer der wichtigsten ist das infrastrukturelle Facility Management! Doch was versteht man genau darunter? In diesem Blogbeitrag werfen wir einen detaillierten Blick auf diesen essenziellen Aspekt des Gebäudemanagements.
Definition des infrastrukturellen Facility Managements
Das infrastrukturelle Facility Management (IFM) impliziert alle Dienstleistungen, die den Betrieb und die Nutzung von Gebäuden sowie deren Infrastruktur sicherstellen. Dabei geht es explizit sowohl um die Pflege als auch um die Wartung und den Betrieb von Infrastrukturen, die den eigentlichen Kernbetrieb eines Unternehmens unterstützen. Während das technische Facility Management sich auf technische Anlagen und Systeme konzentriert und das kaufmännische Facility Management wirtschaftliche Aspekte umfasst, steht beim infrastrukturellen Facility Management die Nutzerfreundlichkeit und die Optimierung der Arbeitsumgebung im Vordergrund.
Wichtige Aufgaben im infrastrukturellen Facility Management
Das infrastrukturelle Facility Management umfasst eine Vielzahl von Aufgaben und Dienstleistungen, die für den ordnungsgemäßen Betrieb eines Gebäudes notwendig sind. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:
Reinigungsdienste: Die regelmäßige Reinigung von Büros, Produktionsstätten, und öffentlichen Bereichen ist unerlässlich, um eine saubere und hygienische Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Dies umfasst sowohl die tägliche Unterhaltsreinigung als auch spezielle Reinigungen, wie Glas- oder Fassadenreinigung.
Abfallmanagement: Die umweltgerechte Entsorgung und das Recycling von Abfällen sind wichtige Aufgaben im infrastrukturellen Facility Management. Hierbei geht es darum, Abfall zu trennen, zu reduzieren und nachhaltig zu entsorgen.
Garten- und Landschaftspflege: Die Pflege der Außenanlagen, einschließlich der Gärten, Grünflächen und Parkplätze, zählt ebenfalls zum infrastrukturellen Facility Management. Eine ansprechende Gestaltung sowie die regelmäßige Pflege sind wichtige Faktoren für einen positiven Gesamteindruck des Unternehmens.
Winterdienst: Im Winter ist es besonders wichtig, die Zuwegungen von Eis und Schnee freizuhalten. Denn sollten Zivilisten, Mitarbeiter oder Postbooten zu Schaden kommen, haften die Betreiber und/oder die Eigentümer der Immobilie. Nach der Beauftragung eines infrastrukturellen FM Service geht die Haftung auf den Dienstleister über. Zu einem regulären Winterdienst gehört die Befreiung der Flächen von Eis und Schnee sowie Streudienste und Abstumpfung bei Glättebildung.
Vorteile des infrastrukturellen Facility Managements
Ein gut organisiertes infrastrukturelles Facility Management bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen:
Verbesserte Arbeitsumgebung: Eine gut gepflegte und organisierte Umgebung trägt zur Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter bei und sorgt bei Kunden für einen guten ersten Eindruck.
Erhöhte Sicherheit: Gereinigte Ausfahrten, Gehwege, Treppenhäuser sowie Aufenthaltsräume minimieren das Unfallrisiko und tragen somit nachhaltig zur allgemeinen Unternehmenssicherheit bei.
Nachhaltigkeit: Durch Konsequentes Abfallmanagement und umweltfreundliche Pflege der Außenanlagen trägt das infrastrukturelle Facility Management zur Nachhaltigkeit des Unternehmens bei.
Fazit
Das infrastrukturelle Facility Management ist ein zentraler Bestandteil des gesamten Facility Managements und trägt maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Durch die richtige Pflege, Wartung und Organisation der Gebäude und Infrastruktur wird nicht nur der reibungslose Betrieb sichergestellt, sondern auch die Effizienz gesteigert, die Mitarbeiterzufriedenheit verbessert und die Nachhaltigkeit gefördert. Unternehmen, die in ein effizientes infrastrukturelles Facility Management investieren, legen damit den Grundstein für langfristigen Werterhalt der jeweiligen Immobilie.
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